Diese Frage bewegte mich ständig. Mitleid und Empathie verstärkten dies. Aus diesen Gründen versuche ich immer da zu helfen, wo ich nur kann. Aufgrund meiner Sprachkenntnisse kann ich vor allem Flüchtlingen aus Osteuropa helfen. Ich übersetze, spreche für sie, begleite sie bei behördlichen Terminen. Setze mich für sie da ein, wo ich für mich selbst Hilfe gewünscht hätte, als ich noch neu in Deutschland war.
Generell kennt man die Situationen und das Leid auf der ganzen Welt, hat aber oftmals keine Idee, wie und wo man effektiv helfen kann. Man kann auch nicht jede/n überall unterstützen. Da man aber mit konkreten Personen im direkten Kontakt steht, fühlt sich die Hilfe deutlich bedeutender und erfolgreicher an. Man kennt auch die Gesichter der Kinder in Idlib. Es ist motivierend zu wissen, dass man mit diesem Einsatz wenigstens ein bisschen Leid von ihren Seelen nehmen kann.
Mein Engagement bei RIMA e.V. basiert auf dem Wunsch, die Kinder aus Idlib so gut zu unterstützen, wie ich nur kann.