Nach dem Mord an Walter Lübcke und dem Doppelmord von Halle 2019, der ein Massenmord an Jüdinnen und Juden in Deutschland werden sollte, habe ich mit anderen Aktiven die Arbeitsgruppe #RegionGegenRassismus ins Leben gerufen, getragen vom Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg. Unsere Sticker und Schilder zeigen nach außen unsere klare Haltung gegen Rassismus und jede andere Form von Gewalt. Nach innen dienen unsere Schilder als Selbstverpflichtung: Ich nehme mich selbst immer wieder in die Pflicht, laut und aktiv gegen Rassismus vorzugehen, das offene und demokratische Miteinander in unserer Region zu fördern und vor allem Schutzsuchenden motivierend beizustehen.
Die Gründung von RIMA e.V. mit solchen inspirierenden Charakteren wie Klaus, Rima, Jens, Ieva und vielen anderen ist die logische Konsequenz aus dem Wesen der #RegionGegenRassismus. Mit dem Verein können wir zumindest einigen Menschen ganz praktisch helfen, die im absoluten Elend leben, für die fließendes Wasser und Schulbildung Luxus sind - und die einfach auch einmal wieder ein bisschen Hoffnung und Perspektive im Leben brauchen, das ihnen zuvor so viel Schreckliches gebracht hat wie Diktatur, Krieg, Elend und Erdbeben. Gleichzeitig können wir mit RIMA e.V. den Menschen bei uns zu Hause eine weitere Möglichkeit bieten, mit ihren Spenden anderen Menschen unmittelbar beim Überleben zu helfen. Wir tragen damit bei zur Völkerverständigung und bauen eine gemeinsame internationale Gesinnung auf.