Vor einigen Wochen wurde ich auf der Straße von Polizisten in Zivil aufgegriffen und ohne meine Kinder einen Tag lang inhaftiert. Einem Anwalt ist es gelungen, mich freizubekommen. Er wurde allerdings nur aktiv, weil seine Bezahlung durch meine deutschen Freunde gesichert war. Überhaupt bin ich für die Unterstützung aus Deutschland unendlich dankbar. Ich weiß nicht, was aus mir und den Kindern geworden wäre, wenn ich diese nicht hätte.
Und dennoch muss ich festhalten: Es gibt Menschen, denen es weitaus schlechter geht als uns. Ich meine damit Familien, die unter unwürdigen Bedingungen in Zelten oder anderen primitiven Behausungen in Idlib/Syrien leben. Alle sind sie durch den Krieg gekennzeichnet. Sei es durch Verletzungen, den Verlust von Gliedmaßen, Beeinträchtigungen der inneren Organe infolge der Giftgasangriffe, den an ihnen verübten Folterungen oder durch traumatische Erlebnisse. Ihnen will ich in Abstimmung mit dem Journalisten Jamel Alhasan ein Mindestmaß an materieller Hilfe zukommen lassen.
Weiterhin ist es gemeinsam mit dem Verein RIMA e.V. unser Ziel, den Fortbestand der Step-Amal-Schule in Idlib zu ermöglichen. Sie ist für die Kinder der einzige Ort, wo sie Bildung erfahren, ihren grausamen Alltag zumindest stundenweise vergessen können und wo ihnen Herzenswärme und Geborgenheit entgegen gebracht wird.
Für sie und für die bedürftigen Familien in Idlib bitte ich um Ihre Unterstützung des Vereins RIMA e.V. Shukran! Danke!